B-Gendarmerie
"Foto: Bundesheer"

Zapfenstreich

Die Legende von der wehrlosen Republik
Der Anschluss 1938

Parade
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Die Streitkräfte der 1. Republik
1918 - 1938

Zeittafel

Links
Angesichts des Überfalls Russlnads auf die Ukraine im März 2022 wirft der Anschluss Österreich an Deutschland vor fast 85 Jahren erneut die Frage auf, hätte ein entschlossener Widerstand des Bundesheeres Erfolgsaussichten gehabt. Die Kräfteverhältniss, die politischen Motive, sowie die nationale Verwandtschaftsverhältnisse zwischen der Kontrahernden sind nahe zu identisch. Hätte Hitler es gewagt, Wien, Linz oder Graz in gleicher Weise zu bombardieren, wie es Putin prktiziert?. War die Republik wirklich so wehrlos, um Hitlers Erpressung nachzugeben?.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel Überschrift mit Folgetext

Die Entwicklung des Bundesheeres bis 1935

Es klingt wie ein Treppenwitz der Geschichte, dass die Republik Österreich zweimal durch die Großmächte genötigt war, ihr Heer nach deren Wünsche und Vorbehalten aufzubau-en. Beide Male waren die Folgen in Personeller wie materieller Hinsicht nachhaltig. Waren es 1955 die diversen Einschränkungen in der Offiziersbesetzung und das Verbot der Raketenwaffen, waren die Auflagen von St. Germaine dazu angetan, die Republik überhaupt wehrlos zu machen.
Dieser Tatsache wird auch das Wehrgesetz von 1920 indem die Landesverteidigung erst an dritter Stelle der gesetzlichen Aufgaben aufscheint.
Priorität seiner Aufgaben liegt im Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen der Republik, wie überhaupt zur Aufrechterhaltung der Sicherheit im Inneren.
Daraus ergibt sich, dass das Bundesheer als neutrale Ordnungsmacht keiner der Großparteien verpflichtet, diese aber einer eigenen Schutzmacht bedurften, um sich im Kampf um politische Positionen und Einflüsse behaupten zu können.

Heimwehr

Zeiger linksAufmarsch der Heimwehr 1932

Die Heimwehr wurde mit der Zeit zum absoluten Machtinstrument der Konservativen Regierungen mit stark deutschnationalem Einfluss, der manche Ortsgruppen zum Übertritt in das nationalsozialistische Lager veranlasste.

Zeiger rechtsDer Republikanische Schutzbund

1923 als Antwort auf die zunehmende Macht Heimwehren gegründet.
Im März 1933 von der Regierung Dollfuß verboten und in die Illegalität gedrängt, kam es im Februar 1934 zum bewaffneten Aufstand, nach dessen Niederschlagung die endgültige Auflösung erfolte.

Schutzbund

Dieser Schwächezustand führte dazu, die in Dauerkonflikt mit dem faschistischen Italien und Ungarn stehenden Staaten der "Kleinen Entente", Österreich als militärisches Vakuum ansahen.
Österreichs Politk selbst schien dieser Zustand nicht unwillkommen, weil der immer noch latente Gedanke an den Anschluss an Deutschland Österreich jeder Verpflichtung enthob.
Erst die Genfer Abrüstungskonferenz von 1932/33, sowie der Wegfall der Beschränkungen von Saint Germain brachte Österreich die volle Souveränität und der Landesverteidigung den gegührenden Stellenwert.

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Die Aufrüstung des Bundesheeres bis 1935

Sie bezweckte, das Rüstungsniveau ihrer Teilnehmerstaaten auf ein vereinbartes Niveau zu-rückzufahren. Dabei profitiert Österreich und bekommt paradoxerweise die Gelegenheit erster Aufrüs-tungsmaßnahmen.

  • Errichtung eines "Militärassistenzschutzkorps" mit sechsmonatiger Dienstzeit
  • Gliederung in sechs aktive sowie sechs Reservedivisionen.
  • Neuuniformierung der Streitkräfte nach dem Muster der k.u.k. Armee,
  • Verlegung der Offiziersausbildung von in Enns in die traditionsreiche Burg von Wiener Neustadt.
  • Modernisierung der Bewaffnung der Infanterie
  • ,
  • Ankauf italienischer Fiat M.30 Panzerwagen.
  • "
Der Aufbau einer Luftwaffe mit ersten sechs Flugzeugen aus Italien muss noch getarnt erfolgen " Ernennung von GM Alfred Jansa zum Militärattache für das Deutsche Reich und die Schweiz, Oberst Emil Liebitzky zum Militärattache in Rom